Tipp des Tages

Wasser nicht zu sehr erwärmen, dann läuft es auch nicht ein 🙂

Einlaufgefahr ©adlersocken

Einlaufgefahr ©adlersocken

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Trocken werden in der Fremde

In der Annahme, dass der UM in seiner 2-3 wöchigen Abwesenheit auch mal duscht, stellt sich mir die Frage, wie er es schaffen wird, ohne seinen Bademantel, der sich nach wie vor hier befindet, trocken zu werden. Vor einigen Jahren hätte ich ja gedacht, dass er einfach aufs Duschen verzichtet, aber inzwischen hat sich seine Einstellung zum Wasser und damit meine Meinung auch geändert…

*pfui, wie böse*

  • die Wahrheit ist, leider, sehr oft, böse und gemein
  • gibt es in München Trockenduschen?
  • und/oder Haartrockner, die einen ganzen 2m-Mann innerhalb von Sekunden „trockenlegen“???
  • er wird doch nicht — nein(????) — tatsächlich mal einen handelsüblichen, den er bei uns auch verwenden könnte, Fön verwenden???

– hs –

Herr Ober!

Kellner kommt zu uns an den Tisch: „Was möchten Sie trinken?“

Frau Socke: „Ein Wasser, bitte!“

Herr Socke: „Ein helles Weizen, bitte!“

Kellner geht, um, so dachten wir, unsere Getränke zu holen und uns an den Tisch zu bringen…

Nach etwa 5 Minuten kam er wieder, legte einen Zettel auf unseren Tisch und verliess uns wieder…

Auf dem Zettel stand detailliert beschrieben, in welchem Kühlschrank bzw. welchen Zapfhahn sich unsere gewünschten Getränke befinden, zudem wurden wir auch auf den Standort der zugehörigen Gläser hingewiesen.

—???—

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Ein Sack Reis in China…

…der noch dazu umfällt – dazu fehlt mir noch ein Galileo-Spezial. Mit vielen „anschaulichen“  Versuchen, bei denen man alle möglichen – und überaus alltäglichen(wie z.B. Dynamit im Sack o.ä.) – Szenarien darstellen möchte, die dazu führen könnten, dass eben dieser besagte Sack Reis umfällt – oder eben auch nicht. Die berühmten Fragen, welche schon die größten Dichter und Denker dieser Erde seit je her beschäftigten und noch heute beschäftigen:

  • Was muss passieren, damit ein Sack Reis [in China] umfällt?
  • Was könnte dagegen unternommen werden?
  • Unter welchen Umständen fällt dieser Sack nicht um?
  • Könnte man dagegen etwas unternehmen?

Seit heute weiss ich zumindest, ob und wie man ein Auto mittels Hilfe von unterbeschäftigten Feuerwehrmännern und einer unendlichen Verschwendung von Wasser zum „Fliegen“ bringen kann…nur gut zu wissen, dass es irgendwo in diesem Universum Wesen gibt, die so etwas wirklich interessieren könnte – selbst verfällt man irgendwie in eine Art „Schockstarre“, oder wollte ich es einfach nicht glauben, dass sowas wirklich im TV gezeigt werden muss, es gelang mir jedenfalls nicht, schlicht und einfach auf einen anderen Sender umzuschalten.

– hs –

… wahrlich warme Gedanken

…durfte ich mir heute beim Besuch des Weihnachstmarktes in Zürich machen.

Es ist doch schon leicht verrückt, einen Weihnachtsmarkt in einer Bahnhofshalle aufzubauen und da ja dort bekanntlich kein Schnee fallen kann, was einen Weihnachtmarkt halbwegs gemütlich machen würde, werden weisse Plastikfolien über den erhitzten Ständen angebracht.

Nun drängen sich dort, wie auf jeden anderen Weihnachtsmarkt, allerhand Leute -und, wie so oft, passiert es, dass man, mitten in der Schieberei, auf einmal beim Vordermann aufschlägt, da dieser ohne Vorwarnung mitten im Gang stehen bleibt, in der Tasche nach seiner Kamera kramt und meint unbedingt den Swarovski-Baum fotografieren zu müssen – als ob dieser auf einmal aus dem Nichts aufgetaucht ist und man ihn bei Eintritt in die Bahnhofshalle nicht hätte sichten können, da er ja sooo klein ist. Die Krönung ist dabei noch, dass der fotografierende Tourist auch noch ein Bahnreisender mit Gepäck ist, welches er dann auch noch mittendort stehen lässt, um eben nach besagter Kamera zu kramen – wir erinnern uns, wir befinden uns ja in einer Bahnhofshalle…

Hat man nun endlich alle Stände besichtigt, versucht man, wie jeder, der einen „Glühmarkt“ mit einer Gruppe von Leuten besucht, einen Glühweinstand zu finden, der idealerweise den leckersten Glühwein hat und möglichst viel Bewegungsfreiheit ermöglicht, sprich es stehen möglichst wenige Leute am und um den Stand herum. Nur ist das nun mal ein Widerspruch insich. Mit lauwarmen Getränken versorgt, prosten sich nun die Teilnehmer fröhlich zu, um, im Kreis stehend, den Rest der Gänge auch noch zu verstopften. Doch Ernüchterung stellt sich mit dem ersten Schluck ein. Ist doch jeglicher Alkohol und Geschmack beim normalen Glühwein verflogen, vermutlich durch das tagelange durchkochen der minderen Qualität, so muss man bei der offiziell alkoholfreien Variante feststellen, nichts besseres als einen erwärmten und verdünnten Apfel-Kirschsaft im Becher zu haben.

Macht man hier nun die Rechnung auf,  hat man ein Getränk für bestenfalls 20 cent und löhnt dafür 4 SFr.

Ärgern macht hungrig.

Die  Gruppe schwärmt aus zum Futter kaufen um sich dann wieder am Glühweinstand zu treffen. Ernüchtert und weiterhin hungrig – der Gedanke, danach noch eine Systemgastronomie zu besuchen ist komischerweise bei allen präsent – kehren die Jäger zurück.

In der Hand diverse Würste, die wahrscheinlich noch die bessere Wahl waren, Racelettebrötchen, belegte Brezen und Crepes  – ich komme nicht umhin zu erwähnen, dass dies die komplette Palette an warmen Speisen ist.

Mal ehrlich: was bitteschön rechtfertigt den Preis von 8 SFr – ja, das sind 6 Euro – für einen Löffel voll geschmacklosen gerösteten Ei-Wasser-Mehl-Gemisch getoppt mit  einem Klecks Apfelmus aus der Billigdose von A… und einem Zimt-Zucker-Gemisch, was in Summe vielleicht 20 cent kostet.

…und was mich an der  Sache so richtig aufregt ist, dass ich mich „Alle Jahre wieder“ mitschleppen lasse, natürlich auch der Leute wegen, und aufs neue vom Kommerz- und Marketingrummel „Vorweihnachtszeit“ verleiten lasse…

… oh du geruhsame Weihnachtszeit.

-FS-

PS: Der Swarovski-Baum ist wirklich ein Highlight…leider das Einzige.