Lies mal – 21.11.2012

 

Geteilte Links…

… die ich auf Facebook „gesichert“ habe und zur nochmaligen Absicherung hier mal wieder als Lesebefehl rausgehen:

Jim Knopf und Horsti

Wieso regt sich eigentlich keiner darüber auf, dass inzwischen viele Journalisten und Jene, die sich als solche bezeichnen(oder auch lassen) nur noch auf ihren trägen Hintern sitzen und oftmals Lügen, Halb-und Unwahrheiten (weiter)verbreiten, nur weil sie es vorziehen von jemanden/einer „Quelle“ abzuschreiben, anstatt selbst das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen und anständige journalistische Arbeit zu verrichten(vor allem: zu recherchieren, ob, und wenn ja, was genau es mit einem bestimmten Sachverhalt auf sich hat…).

Wenn man mal die vergangenen Jahre betrachtet, haben sich „Qualität“ und „Boulevard“ inzwischen angenähert, wenn nicht gar vermischt…[das Gegenteil der „Bild“ war für viele früher einmal der „Spiegel“ – die „tagesschau“ und „heute“ waren klar von den Nachrichtensendungen der Privaten zu unterscheiden — die einzigen Unterschiede heute sind: im Spiegel stehen mehr Wörter als in der Bild(erscheint ja gedruckt nur einmal in der Woche 😉 – der „Spiegel“!) und im TV sind es eigentlich nur andere Sprecher, die sich unterscheiden – ansonsten wird inzwischen überall ein- und dasselbe verbreitet und das gilt leider auch für Mist] – daher werden Meldungen, die bei mir größeres Interesse hervorrufen „strengsten“ Kontrollen unterzogen, d.h. ich recherchiere mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln – Google, Blogroll, die Blogroll anderer, etc.etc. – das „böse“ Internet halt -, und kann dann sehr häufig Artikel finden, die z.T. von(noch) unabhängigen und(noch) rechtschaffenen Journalisten oder oftmals auch von Bloggern(welche häufig Journalisten sind, die so ohne Verlagsdruck arbeiten können/wollen/müssen) geschrieben werden, die mir Aufschluss darüber geben(nicht immer natürlich), ob ich den Meldungen, die über die „großen“ Medien verbreitet werden, Glauben schenken kann/soll, oder ob, wie es inzwischen häufig vorkommt, ich  zu der Ansicht gelange, dass vieles nicht so ist, wie es scheint bzw. scheinen soll(manche Nachrichten werden inzwischen ja von Lobbyverbänden lanciert und so leider auch – nicht immer ist die „Bild“ allein schuld – von angeblichen Qualitätsmedien weiter“verkauft“). Übrigens hilft einem sehr sehr oft auch einfach nur der gesunde Menschenverstand weiter…aber das ist eine andere Baustelle 😉

Der eigentliche Grund, warum ich dies hier schreibe, ist diese Riesenaufregung um den Henri-Nannen-Preis und Horstis Eisenbahn… Diese verstehe ich nicht. Mir ist dieser Preis auch egal. Auch der Journalist, der ihn ursprünglich erhalten hatte – denn ich kenne ihn nicht persönlich. Aber die Begründung finde ich doch eigenartig, also für die Aberkennung. Nur weil Herr Pfister nicht persönlich im Keller vom Horst war?? Allerdings soll dieser ihm alles haarklein erzählt und beschrieben haben, zudem soll Herr Pfister sich bei Kollegen, die tatsächlich mal dort im Untergeschoss gewesen sein sollen, der Richtigkeit dieser Erzählung versichert haben… – mir persönlich würde dies reichen, damit ich mir ein Bild, welches ich auch für wahr nehmen würde, von Horstis Eisenbahn machen könnte – die interessiert mich nur nicht, aber für die, die sich dafür interessieren sollte es allemal reichen. Ich finds nur bescheuert, dass man wegen so einem Hasenschiss – „für diesen Preis, hätte der Autor des Artikels höchstpersönlich im Keller des bayerischen Ministerpräsidenten sein müssen“ – jetzt so einen Riesenaufstand macht…[und natürlich trötet die „Bild“ am lautesten, vielleicht auch, weil der René Pfister ausgerechnet vom ehemaligen Klassenfeind „Spiegel“ kommt…]

Zum Vergleich noch zwei Links:

Anprangernd – passenderweise gibt Herr Markwort auch noch seinen Senf dazu…

Bigott

Ich finds klasse!!

Google Street View ermöglicht es mir, mit ein paar Mausklicks mal eben virtuell nach Prag zu reisen, sich ein bisschen in der Schweiz umzuschauen oder mal eben einen Abstecher nach London zu machen. Im Gegensatz zu den Datenschützern vom ehemaligen Nachrichtenmagazin und Ihrem, sich mit weniger Worten bedienenden, – inzwischen ist es schon fast so – Pendant mit den 4 Buchstaben(die alles und jeden unkenntlich macht *lol*) habe ich kein Problem damit, dass man eventuell sehen kann, in welchem Viertel und in welchem Haus ich wohnen könnte…sollte mal aus irgendeinem Grund ein Kamerateam bei uns in der Gegend auftauchen, muss ich damit rechnen, dass mein Umfeld irgendwann mal in der Tagesschau zu sehen sein wird, weil vielleicht irgendetwas „wichtiges“ passiert ist…

Und zu unseren TOLLEN Beschützern und Bewahrern unserer Privatsphäre, Merkel, Aigner, und wie ’se alle heissen(die „Berliner“ halt…) bleibt mir nur dieser Hinweis:

– hs –