Lies mal – 21.11.2012

 

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Hoffen und Bangen – 1.1.

Unser Adlersöckchen ist leider mit HLHS zur Welt gekommen, hat die Norwood I. – OP einigermassen gut überstanden, aber, ihr kleiner, zarter Körper ist, nach inzwischen 8 postoperativen Tagen, immer noch zu schwach, um von der Beatmungsmaschine loszukommen. Nachdem es zunächst viele Stunden lang gut aussah, musste sie heute wieder intubiert werden… Der Rest ist elend langes Warten, verbunden mit der Hoffnung auf Besserung ihres Zustandes und der sehnliche Wunsch, dass sie endlich mal zu uns nach Hause kommen darf.

hab viel Kraft, kleiner Sonnenschein

An dieser Stelle möchte ich auch ausnahmsweise die Werbetrommel rühren, und zwar für die Spendenhäuschen von McDonald’s (die, die z.B. immer an der Bestelltheke stehen)  – denn, da wir nun in der Situation sind, in einem Ronald McDonald Haus wohnen zu dürfen bzw. müssen, wurde uns klar, wofür diese Spenden verwendet werden.

Eine weitere Sorge bereitet uns nun die (private) Kranken-Versicherung von Frau Socke, bei der unser Töchterchen versichert werden soll(te??) – denn, jetzt, da gezahlt werden müsste, wollen sie plötzlich nichts mehr von dem Angebot wissen, dass sie uns – über einen AWD-Menschen – zur Unterschrift vorgelegt haben, und versuchen nun sogar unseren Sonnenschein niedriger einzustufen als Frau Socke, da es ihren Tarif angeblich nicht mehr gäbe… Falls sich diesbezüglich jemand auskennt, wäre es nett, wenn Du/Sie uns helfen könntet… Da die Versicherung die Geburtsurkunde benötigt, war es natürlich auch nicht möglich unsere Kleine schon früher „sicher“ zu versichern 😦

Drückt unserer Kleinen die Daumen, wünscht uns allen viel Glück und viel Kraft – damit unser Adlersöckchen es nach Hause schafft.

– hs –

Renitent

Menschen, die dies sind, gibt es viele, schlimm wird es aber erst, wenn gerade diese Menschen zudem resistent gegen Argumente, Beratungen und ähnliches sind. Denn dann gibt es – leider –  keinen Spielraum für Kompromisse, fair verlaufende Gespräche oder ähnliches…der renitente, resistente Gegenüber raubt einem den(vermeintlich) letzten Nerv, oder zumindest den Willen bzw. Glauben an eine Möglichkeit, doch vernünftig gemeinsam an einer Lösung oder ähnlichem zu arbeiten…

Persönlich schätze ich mich glücklich(kann man da wirklich glücklich sein???), nur 2-6(?) Personen zu kennen, auf die genau dieses zutrifft: „renitent und resistent – komme was da wolle“, unglücklich bin ich aber mit der momentanen Situation, denn zwei dieser 2-6 Menschen sind extrem hartnäckig und VERBOHRT.

—–leider—–

– hs –

Vor die Tür gehen

Dies wollte mal ein Spanier…niedergestreckt wurde ich mal von ’nem ehemaligen Klassenkameraden(was muss ich auch immer mitten in der Schuss- äh – Schlaglinie stehen), zudem der deutsche Vater, der mich, weil er Probleme mit seinem Sohn hatte, als Ersatzprügelopfer ausgesucht hatte  und ein Messer an die Kehle gehalten wurde mir von einem, mir fremden, Deutschen – soviel zu meinen persönlichen Erfahrungen mit Gewalt.

Wirklich bedroht wurde ich(der Spanier wollte ursprünglich mit mir Schlägern, letztlich tranken wir jeder ein Bier und prosteten uns zu) – bis jetzt – noch von keinem ausländischen Mitbürger – Glück, oder auch das Vermögen sich mit anderen zu verständigen? Ich hoffe natürlich auf letzteres, denn Glück könnte schnell überstrapaziert werden. Allerdings ist es auch so, dass ich immer ein komisches Gefühl habe, wenn ich auf größere Gruppierungen treffe – Herkunft/Nationalität tut hierbei mal gar nichts zur Sache – denn die Gewaltbereitschaft unter vielen Bürgern ist in der Vergangenheit schon merklich gestiegen. Handys, mit denen man Filmchen von einer Prügelorgie machen kann und diese deswegen vollzieht, zählen für mich schon zum Abartigsten, aber auch die völlig nichtigen Gründe, aus denen mancheiner meint, seinen Kontrahenten halb tot schlagen zu müssen erschliessen sich mir nicht mehr wirklich…dies kannte ich in dieser heftigen Form zu meiner Jugendzeit nicht.

Am schlimmsten aber finde ich, dass man, immer und immer wieder, sofort nach Abschiebung und schärferen Ausländergesetzen schreit, sobald ein Türke/Grieche/etc. beteiligt ist – dies auch medial entsprechend verbreitet -, aber sinds mal ein paar deutsche Jungs, z.B. Münchner, dann macht man sich Gedanken darüber, was in deren Erziehung schiefgelaufen sein könnte…Und bis auf eine, in einem Nebensatz oder -artikel erscheinende Aufklärung über deren Herkunft, wird immer nur von Tätern bzw. jugendlichen Tätern gesprochen/geschrieben – bei den „anderen“ steht in praktisch jeden Bericht/Artikel dabei, welche Staatsbürgerschaft die ursprüngliche des Tatverdächtigen(oder seiner Eltern/seines Vaters/seiner Mutter) ist.

Für gewisse Leute:

Schwerst-Kriminelle Ausländer sollte man durchaus ausweisen, aber bei einem kleinen Ladendieb – wer behauptet, noch nie irgendwas, irgendwo gestohlen zu haben schwindelt(meistens zumindest, denn irgendein bonbon oder kaugummi, oder…sie wissen, was ich meine) – ein Exempel zu statuieren ist übertrieben und verfehlt das Prinzip der Menschlichkeit und auch das „Recht, mal ’nen Fehler begehen zu dürfen“. —ein Fehler ist ein Fehler, und es gibt große und kleine…ich gehe hier von „Fehlern“ aus, die im „Normalfall“ keinem anderen Lebewesen Leid zufügen…—

in einem anderen Blog -Kommentar wurde darüber gefaselt, dass man(folgendes soll)…

Mehrwertsteuersätze senken und Hartz IV für nicht EU-Bürger streichen. Wer eingezahlt hat erhält ein Jahr ALG I, danach Ausweisung.

tolle Lösung…ich kannte einige Deutsche, die das System lange bewusst ausnutzten(die kennen/kannten sehr viele „Tricks“; Schwarzarbeit, Versicherungsbetrug als Stichworte – und 3-monatige Urlaubsreisen auf Bali, etc. damit finanziert), aber Ali(wie auch immer), der 40 Jahre eingezahlt hat, soll so schnell, wie möglich abdampfen…

~to be continued~

So long, Kottan

-hs-