Schottenröcke im Gefühlschaos

Morgen entscheiden also die Schotten, ob sie mehrheitlich für eine Loslösung von Groß-Britannien sind, oder auch nicht. Wie auch immer dieses Referendum ausgehen mag, eines haben die Schotten schon jetzt erreicht: sie haben den sog. ‚Märkten‘ Leben eingehaucht.

Gewiss, sie werden nicht die ersten gewesen sein, aber die Ersten, bei denen mir erst wieder wirklich bewusst wurde, wie lebendig diese ‚Märkte‘ eigentlich sind. Habe ich bis vor fünf, sechs Jahren mit diesem Begriff eher etwas Materielles, eine Sache verbunden, öffneten mir die Medien allmählich die Augen. Bei den ‚Märkten‘ handelt es sich nicht nur um „abstrakte“ Materie, sondern um echte Lebewesen, die zu echten, menschlichen Gefühlen und Gefühlsregungen fähig sind.

Märkte zittern vor dem Schottland-Referendum
(Schlagzeile in den meisten Online-Ablegern der Tageszeitungen dieser Republik…, Ausnahmen gibt es allerdings auch, die tatsächlich von den Ängsten der Anleger sprechen)

Und damit ist nicht das durchaus auch sächlich gebräuchliche „Zittern“ von Espenlaub oder das „erzittern“ durch ein Beben o.ä. gemeint, nein, es geht hier durchaus um das Zittern vor Angst. Aber, wie auch schon bei anderen Lebewesen, kann den ‚Märkten‘ vielleicht durch gutes Zureden etwas von ihren Ängsten genommen werden, vielleicht die ein oder andere Sitzung bei einem Psycho-Analytiker(oder wer auch immer sich zuständig fühlen mag) oder einfach ein paar bunte Pillen einwerfen…

Zu guter Letzt, etwas schottisches Liedgut 😉

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