Hausaufgaben

Erstmal ein Filmchen:

Weltkindertagsfest…

Wie der Name ‚Hausaufgaben‘ schon sagt, handelt es sich hierbei um Aufgaben, die man zu Hause erledigt. Das man von Lehrern auch an einem Freitag welche bekommt, grenzt fast schon an einen Skandal… 😉 – denn da passiert es schon mal, dass man selbige während des Wochenendes zu erledigen hat.

Es ist schon erstaunlich, wie man versucht uns bzw. mir weiszumachen, dass die Kinder heutzutage viel, viel weniger Zeit als früher haben. Dies mag vielleicht für Gymnasiasten, Stichwort G8, gelten,  denn bei einem Jahr weniger Schulzeit, wie zu meiner Zeit, muss der Unterrichtsstoff ja dennoch irgendwie vermittelt werden. Aber doch nicht für andere Schüler, oder? Und wenn, wie in dem Beitrag dargestellt, eine Freizeitbeschäftigung, wie Ballettunterricht(der Lieblingssport der beschriebenen Schülerin!!!), als nicht eben solche Aktivität eingeordnet wird, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. Wenn man diesen Unterricht mal unter der Kategorie „Arbeit“ einordnen möchte, sollte man aber auch mal erwähnen, dass es noch sechs weitere Tage in der Woche gibt, an denen ‚Aimée, ab 16:30 Uhr Freizeit haben könnte…

Dann beklagt sich auch noch die Mutter darüber, dass die Schule „zwangsläufig immer mehr nach Hause abgibt“(ulkigerweise läuft der Hase heutzutage gerade anders herum – viele Eltern geben immer mehr Verantwortung an Schulen und Lehrer ab, auch in erzieherischen Fragen) – ich darf nochmal daran erinnern: Hausaufgaben heissen nicht umsonst so. Da würde mich schon mal interessieren, auf welcher Schule denn Mama so war… vielleicht gab es dort nur 15 Schulstunden die Woche und keine Hausaufgaben.

Zugegeben, 38,5 Stunden pro Woche habe ich nicht wirklich oft erreicht(Deutsch-Aufsätze waren meist Schuld, wenn’s mal mehr wurde…), aber schätzungsweise(ist schon ’ne Ecke her bei mir) 34 Stunden hat auch mich der Schul-Alltag „gekostet“ – und ich habe nun wirklich nur das Nötigste getan(dementsprechend „toll“ war auch mein Abi-Schnitt ;), aber immerhin bin ich ohne 5 oder 6 in Zeugnissen durchgekommen…), andere haben da, entweder weil sie es mussten oder für wirklich gute Noten auch wollten, sicherlich mehr Zeit investiert – Zeit für Freizeit hatten aber eigentlich alle, die ich aus meiner Schulzeit kenne.

Dabei von Schul- und/oder Lernstress zu sprechen, halte ich persönlich für übertrieben, auch wenn wir „früher“ gerne selbst über den „Scheiss Stress“ geklagt haben, weil mal wieder irgendein Lehrer meinte uns(vermeintlich) extra viel Hausaufgaben zu geben, oder wenn mal zwei Schulaufgaben innerhalb von drei Tagen anstanden(gibt es sowas heute überhaupt noch? darf es sowas heute noch geben??). Aber so ändern sich die Zeiten – früher gab es den einen oder anderen Zappelphilip oder Klassenkasper, heute heisst das ADS und dafür gibt’s Ritalin…

Dem ZDF ist natürlich auch entgangen, auf was das deutsche Kinderhilfswerk mit dem Motto „Kinder brauchen Zeit“ auch aufmerksam machen wollte:

Unter dem diesjährigen Motto „Kinder brauchen Zeit“ erwarten wir mehr als 100.000 kleine und große Besucherinnen und Besucher. Damit soll zum einen darauf aufmerksam gemacht werden, dass sich Eltern, Großeltern und andere Zeit für Kinder nehmen sollen, um ihnen zuzuhören, mit ihnen zu spielen und mit ihnen Spaß zu haben. Es geht aber auch darum, dass Kinder immer weniger Zeit haben, um sich zum Beispiel dem freien Spiel draußen zu widmen. Schule und Freizeitaktivitäten, wie Sportverein oder Musikschule beanspruchen einen Großteil des Tages.

Meine Interpretation: Liebe Familie, verbringt mehr Zeit mit Euren Kindern und „verstaut“ sie nicht auf Teufel komm‘ raus in allen möglichen Vereinen… – und lasst Eure Kinder Kinder sein.

So… dann teste ich erstmals das Umfrage-Tool:

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