Hoffen und Bangen 3.4

Die Tage im Klinik-Alltag werden länger und die Abende werden nur noch zur Nahrungsaufnahme und zum Füsse hochlegen genutzt, daher nutze ich jetzt schnell mal die Mittagspause um Euch auf den neuesten Stand zu bringen, denn unsere Kleine ist seit zwei Tagen(dem 12.12.) aus der Intensivstation raus und befindet sich nun auf Normal-Station.

Bedingt durch Krankheiten und Urlaub, herrschte vergangene Woche noch erhöhter Personalmangel auf Intensiv, so dass wir deswegen schon fast am Donnerstag(8.12.) auf Normal-Station verlegt worden wären – so zumindest die Idee des für die Station zuständigen Oberarztes… Unsere Kampfmaus befand sich aber gerade zu diesem Zeitpunkt(und den Tag davor) in einem (deutlich) erkennbar schlechteren Allgemeinzustand als die Tage zuvor. Sie hatte zum Einen noch zwei Drainagen nötig(die nun nicht sooooo tragisch für uns gewesen wären) und zum Anderen hatte sie zum Mittwoch(7.12.) hin deutlichst eingelagert und konnte kaum aus den Augen raussehen. Zu guter Letzt war ihr Bauch durch etwas Wasser und viel, sehr viel Luft äusserst aufgebläht und, zumindest für unser Befinden, auch ziemlich fest…(einer der Ärzte erklärte uns dann später noch, ab wann Mediziner von „brettl-hart“ sprechen). Nun ja, all diese Dinge haben uns dazu bewogen, uns vehement gegen eine Verlegung auf Normal-Station einzusetzen und dies letztlich, wohl auch mit Hilfe von Fürsprechern, wie der an diesem Tag zuständigen Schwester und der Kontaktschwester(welche, als sie mit uns sprach, einen Teil des Salzwasserspeichers von frausocke abbekam ;)), auch errreicht.

Mit deutlich erhöhter Lasix-Gabe und weiteren Medikamenten konnte man dann ab Freitag wieder klar erkennen, dass die Einlagerungen weniger wurden und zwischenzeitlich so gut wie komplett verschwunden sein dürften. Am Sonntag, den 11.12., konnten ihr dann auch noch die Drainagen gezogen werden und im Ultraschall tags darauf waren keine (neuen) Ergüsse mehr zu erkennen – hoffentlich bleibt’s dabei!!

Als ich dann am Montag zur „Nachmittags-Schicht“ wieder auf die Intensiv hoch bin, sagte die Schwester gleich zu mir, dass schon so gut wie alles für den „Umzug“ vorbereitet ist(sie quasi schon nicht mehr zur Station zählt) – und tatsächlich: 20-30 Minuten später befanden wir uns bereits auf der Normal-Station…

Ohne Drainagen und ohne erkennbare Einlagerungen hatten wir dieses Mal auch ein sehr gutes Gefühl dabei und sind auch nach wie vor sehr mit ihrem Zustand zufrieden(und nicht nur wir, sondern auch die Schwestern und Ärzte) und müssen nun „nur“ noch abwarten, bis unser Adlersöckchen richtig auf ihre Medikamente eingestellt ist und dann könnte es, bei optimalen und zwischenfallsfreien Verlauf, Anfang nächster Woche nach Hause gehen…, schliesslich wird unsere Kleine von Tag zu Tag munterer, aufgeweckter, neugieriger und sie lächelt und lacht mehr und mehr – es wird also nicht mehr lange dauern und sie wird sich, was sie ja jetzt schon etwas tut, fürchterlich zu langweilen beginnen.

Also, *Daumen drücken* damit der finale „Hoffen und Bangen“-Artikel bald erscheinen möge…

Advertisements

1 Kommentar

  1. Hey, das mit der Kleinen hört sich sehr gut an, haben auch in der Zeit oft an euch gedacht. Freuen uns sehr, das es aufwärts geht und hoffen bald telefonisch zu hören, das man Frau Socke zu Hause besuchen darf!!!!!
    Viel Glück euch noch, küsschen an die Kleine!!
    Wünschen Euch von ganzen Herzen eine Frohe Weihnacht und das neue Jahr wünschen wir dann zu Hause!!!
    Eure Freunde Manne, Michi und Marcel

Senf dazu geben:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s