Besten Dank auch

Als ich letztens unseren Untermieter gebeten habe, übers Wochenende alles von den Fensterbänken – in übrigens unglaublichen zwei(!) Zimmern, den Rest hatte ich vorher noch selbst schnell erledigt – und  die Gartenmöbel vor dem grossen Wohnzimmerfenster wegzuräumen, damit unsere „Fenstereinbauer“ dies nicht selbst tun müssen, dachte ich, vor allem weil der UM dies erkennbar abgenickt hatte, dass „Er“ dies auch erledigen würde…

Da wir gerade wegen unserem Adlersöckchen(siehe „Hoffen und Bangen“-Beiträge) nicht gerade oft zu Hause sind, ich „zwangsweise“ schon jetzt wieder, da sich in der Familie gleich noch jemand für einen Krankenhausaufenthalt entschliessen musste und ich, da auch in München, den Fahrdienst übernehme, hofften wir doch, dass der UM diese kleinen Arbeiten, die ihn unglaubliche 30-45 Minuten Zeit seines Lebens gekostet hätten, erledigen würde… leider, leider, sehr, sehr weit gefehlt – denn nichts, rein gar nichts hat er gemacht, dieser kleine undankbare Troll, dieses elementare Beispiel eines Arschlochs!!!

Nun gut, er hat noch bis Weihnachten Zeit eine Diplomarbeit anzumelden und uns dies zu belegen, was vermutlich schlicht unmöglich ist(bei seiner Angst mal beim zuständigen Prof nachzufragen…) und dann muss er bei uns Ende Januar raus… die Frage ist dann nur noch, ob und wie wir es dann schaffen, ihn loszuwerden, denn ohne Geld und mit ’nem „Job“, der ihm nur das Geld für die Studiengebühren einbringt, die er ja seit Jahren „herschenkt“, eben weil er es immer noch nicht auf die Reihe gebracht hat, diese Diplomarbeit anzufertigen, wird er sich keine eigene Wohnung leisten können…bliebe für ihn nur der Weg nach Hause zu den Eltern oder, wie er es immer wieder mal sagte, der Weg in die Obdachlosigkeit… (und so einer macht sich auch noch über Hartz IV’ler lustig…)

Er zahlt übrigens bei uns nichts. Gar nichts. Dies inzwischen schon wieder über ein Jahr…

P.S.: Wir alle, oder zumindest viele, mich eingeschlossen, hatten mal Phasen in ihrem Leben, wo man es mal nicht soooo ernst mit ernsten Dingen(des Lebens) nahm; ich gebe jedoch zu bedenken, dass unser „lieber“ UM inzwischen bereits stolze 30 Lenze zählt…

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1 Kommentar

  1. Deine Geduld ist beachtlich. Ich weiß nicht, welchen Preis euer lieber UM unter normalen Umständen bei euch zu zahlen hätte, aber unter normalen Umständen wird er so nicht weiterkommen. Eine Wohnung in München ist nämlich für die von ihm verlachten Arbeitslosen unbezahlbar. Ich kannte auch solche Leute, die, warum auch immer, Tatsächlich mal tief fallen mussten (ja, sogar Obdachlosigkeit) bevor sie aus ihrer selbstverschuldeten Trägheit erwachen und Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Aber vielleicht kommt da ja noch was.

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