Vor die Tür gehen

Dies wollte mal ein Spanier…niedergestreckt wurde ich mal von ’nem ehemaligen Klassenkameraden(was muss ich auch immer mitten in der Schuss- äh – Schlaglinie stehen), zudem der deutsche Vater, der mich, weil er Probleme mit seinem Sohn hatte, als Ersatzprügelopfer ausgesucht hatte  und ein Messer an die Kehle gehalten wurde mir von einem, mir fremden, Deutschen – soviel zu meinen persönlichen Erfahrungen mit Gewalt.

Wirklich bedroht wurde ich(der Spanier wollte ursprünglich mit mir Schlägern, letztlich tranken wir jeder ein Bier und prosteten uns zu) – bis jetzt – noch von keinem ausländischen Mitbürger – Glück, oder auch das Vermögen sich mit anderen zu verständigen? Ich hoffe natürlich auf letzteres, denn Glück könnte schnell überstrapaziert werden. Allerdings ist es auch so, dass ich immer ein komisches Gefühl habe, wenn ich auf größere Gruppierungen treffe – Herkunft/Nationalität tut hierbei mal gar nichts zur Sache – denn die Gewaltbereitschaft unter vielen Bürgern ist in der Vergangenheit schon merklich gestiegen. Handys, mit denen man Filmchen von einer Prügelorgie machen kann und diese deswegen vollzieht, zählen für mich schon zum Abartigsten, aber auch die völlig nichtigen Gründe, aus denen mancheiner meint, seinen Kontrahenten halb tot schlagen zu müssen erschliessen sich mir nicht mehr wirklich…dies kannte ich in dieser heftigen Form zu meiner Jugendzeit nicht.

Am schlimmsten aber finde ich, dass man, immer und immer wieder, sofort nach Abschiebung und schärferen Ausländergesetzen schreit, sobald ein Türke/Grieche/etc. beteiligt ist – dies auch medial entsprechend verbreitet -, aber sinds mal ein paar deutsche Jungs, z.B. Münchner, dann macht man sich Gedanken darüber, was in deren Erziehung schiefgelaufen sein könnte…Und bis auf eine, in einem Nebensatz oder -artikel erscheinende Aufklärung über deren Herkunft, wird immer nur von Tätern bzw. jugendlichen Tätern gesprochen/geschrieben – bei den „anderen“ steht in praktisch jeden Bericht/Artikel dabei, welche Staatsbürgerschaft die ursprüngliche des Tatverdächtigen(oder seiner Eltern/seines Vaters/seiner Mutter) ist.

Für gewisse Leute:

Schwerst-Kriminelle Ausländer sollte man durchaus ausweisen, aber bei einem kleinen Ladendieb – wer behauptet, noch nie irgendwas, irgendwo gestohlen zu haben schwindelt(meistens zumindest, denn irgendein bonbon oder kaugummi, oder…sie wissen, was ich meine) – ein Exempel zu statuieren ist übertrieben und verfehlt das Prinzip der Menschlichkeit und auch das „Recht, mal ’nen Fehler begehen zu dürfen“. —ein Fehler ist ein Fehler, und es gibt große und kleine…ich gehe hier von „Fehlern“ aus, die im „Normalfall“ keinem anderen Lebewesen Leid zufügen…—

in einem anderen Blog -Kommentar wurde darüber gefaselt, dass man(folgendes soll)…

Mehrwertsteuersätze senken und Hartz IV für nicht EU-Bürger streichen. Wer eingezahlt hat erhält ein Jahr ALG I, danach Ausweisung.

tolle Lösung…ich kannte einige Deutsche, die das System lange bewusst ausnutzten(die kennen/kannten sehr viele „Tricks“; Schwarzarbeit, Versicherungsbetrug als Stichworte – und 3-monatige Urlaubsreisen auf Bali, etc. damit finanziert), aber Ali(wie auch immer), der 40 Jahre eingezahlt hat, soll so schnell, wie möglich abdampfen…

~to be continued~

So long, Kottan

-hs-

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